Das Thema Viren auf dem Mac ist schnell abgehandelt. Es gibt ein paar Viren und es gibt Software dagegen. Punkt.Auch auf dem Mac lohnt es sich, einen Virenscanner zu installieren. Zwar sind Viren und Ransomware bei Weitem nicht so weit verbreitet wie in der Windows-Welt. Aber ein Virenscanner kann auch verhindern, dass irgendwelche Viren auf Deinem Mac zwischengelagert und aus Versehen wieder an Kunden verteilt werden.

Kostenlos: ClamXAV

Wer eine einfache Lösung sucht, dem sei ClamXAV empfohlen. Die Software ist schlank, die Virendefinitionen sind aktuell. Das System wird nicht allzu sehr ausgebremst. Mit ClamXAV kannst du gezielt Verzeichnisse oder USB-Sticks scannen. Oder du lässt einige Ordner wie den Schreibtisch, die Downloads oder auch die Dropbox im Hintergrund ständig überwachen.

Aber Vorsicht: lade die App nur von der offiziellen Webseite herunter, nicht von irgendeiner sonstigen Download-Schleuder. Es wäre nicht das erste Mal, dass Downloads von Software mit Viren „veredelt“ sind.

Für wenig Geld: Bitdefender

Die gleichen Funktionen und noch etwas mehr Schutz bieten diverse kostenpflichtige Softwarepakete.

Eine aktuelle Übersicht gibt es zum Beispiel hier.

Ich kann aus meiner Erfahrung Bitdefender empfehlen. Das Paket schützt zuverlässig gegen Schadsoftware und zwar auch gegen Ransom- und Malware. Der Virenscanner ist einfach zu bedienen und hat alle notwendigen Features. Sie bietet einige Extras wie Browsererweiterungen, die vor Phishingseiten und gefährlichen Trackern warnen. Und sie braucht nicht allzu viel Systemressourcen, schnurrt also still und leise im Hintergrund vor sich hin.

Disclaimer: ich stehe in keinerlei Verbindung zu Bitdefender und werde auch nicht für diesen Softwaretipp bezahlt. Ich habe mir das Antiviren-Paket als Kunde gekauft und bin damit sehr zufrieden.

Kleines Update: Eva hat in den Kommentaren angemerkt, dass ClamXAV nicht mehr kostenlos sei. Das ist völlig richtig. Unsauber recherchiert von mir, mea culpa. Als langjähriger User der Software ist es völlig an mir vorbeigegangen, dass der Scanner inzwischen auf ein Bezahlmodell setzt. In den Kommentaren wurden aber inzwischen diverse Alternativen genannt, die es auch kostenlos gibt.

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