Damit eine WordPress-Installation sicher ist und rund läuft, ist es wichtig, alle Komponenten aktuell zu halten. Das kann man automatisieren. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass eine Aktualisierung im Hintergrund fehlschlägt und die Installation blockiert. Hier zeige ich dir, wie du das verhindern kannst.

WordPress ist ein sehr modulares System, welches bis anhin als sehr sicher gilt. Allerdings ist diese Sicherheit nur gewährleistet, wenn man alle Module und Komponenten auf dem neusten Stand hält. Es gilt also alle Plugins, Themes und auch die WordPress-Installation selbst regelmässig zu aktualisieren. Lukas hat das bereits an anderer Stelle dargelegt.

WordPress sorgt von Haus aus automatisch dafür, dass die Updates eingespielt werden, sobald sie vorliegen. Nun ist es mir aber schon passiert, dass das Update eines Plugins oder eines Themes meine WP-Installation komplett abgeschossen hat. Wohlgemerkt: mir sind nie irgendwelche Daten verloren gegangen. Aber lästig ist es schon, wenn eine Live-Seite plötzlich nicht mehr funktioniert. Man muss dann oft über FTP – das Backend ist ja dann nicht mehr erreichbar – das aktualisierte Plugin oder Theme entfernen und die alte Version wieder einsetzen. Dann läufts wieder.

Nun gibt es eine einfache Möglichkeit, die automatischen Updates zu kontrollieren. Die Lösung liegt – selbstverständlich – in einem Plugin mit dem zweckmässigen Namen „Update Control

Ist das Plugin installiert, erhält man unter Einstellungen – Allgemein einige Einstellmöglichkeiten zu den Aktualisierungen. Man kann die Updates ausschalten, das ist die einfachste Lösung. Oder man kann kleine, unbedenkliche Sicherheitsupdates zulassen, grosse Versionswechsel aber abklemmen. Oder man lässt nur die Plugin-Updates zu, verhindert aber Theme-Aktualisierungen, die zu ungewollten Effekten führen könnten. In den erweiterten Optionen kann man sich auch Mails schicken lassen, wenn ein automatisches Update angewandt wurde.

Ich unterbinde automatische Updates konsequent. Damit gibts ganz sicher keine ungewollten Überraschungen. Ich lasse mir eine Mail schicken, die mich über Updates informiert. Dann installiere ich das Update manuell und prüfe schnell, ob alles noch läuft. Falls nicht, weiss ich, welche Dateien ich wieder entfernen muss. So habe ich die Kontrolle.

Diese Methode hat nun leider einen Riesen-Nachteil: sie benötigt sehr viel Zeit. Und ich hoste zur Zeit ja nicht nur eine WP-Installation, sondern über zwanzig. Davon einige kritische, die nicht einfach vom Netz verschwinden dürfen. Also bin ich auf die Suche gegangen nach einem Tool, das mir hilft, diese Menge an Installationen etwas effizienter zu pflegen.

Mehr dazu im nächsten Beitrag.

P.S: Natürlich gibt es noch eine weitere, sehr effiziente Methode, bei Updates keine Überraschungen zu erleben: Backups. Man kann es nicht genug sagen: Man soll immer und immer wieder Backups machen. Und zwar von der Datenbank und auch von den FTP-Files. Auch dazu werde ich in einem Folgebeitrag noch ein paar Tipps geben.

Beitragsbild über pixaday.com, kein Bildnachweis nötig.

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