Gestern im Tages-Anzeiger: ein Artikel, in dem die Autorin eine Tatsache anging, die aus mehreren Studien bekannt ist: das Verhalten, die Fähigkeit und die Kompetenzen der Lehrperson sind massgeblich für den Lernerfolg von SchülerInnen verantwortlich. Eine Erfahrung, die wohl jeder von uns auch aus der eigenen Bildungslaufbahn kennt. #Skills #NeuesLehren #Wertschaetzung

Jeder von uns erinnert sich an einen Lehrer oder Dozenten, der beeindruckt, motiviert und angespornt hat. Vielleicht gar ein Lehrer, den man als streng empfand, dem man im Nachhinein in der Erinnerung aber Absolution erteilt: «Er war zwar streng, aber wenigstens hab ich was bei ihm gelernt:»

Soweit, so gut. Was um alles in der Welt ist aber in die Autorin gefahren, diesem strengen, aber gerechten Lehrerbild mit folgenden Sätzen zu huldigen?

Einen, der in seiner allerersten Stunde stramm ins Klassenzimmer marschierte, seine Bücher aufs Lehrerpult knallte wie einen Tusch und dann, so zur Eingewöhnung, mal eben jeden Einzelnen vor der ganzen Klasse eine Aufgabe lösen und sein persönliches Waterloo erleben liess?

oder

… sollte sich doch mit der Zeit als einer der besten Lehrer überhaupt entpuppen: streng, exakt, fordernd; nie die Zügel aus der Hand gebend, mit bissiger Ironie jeden Schülertrotz zermalmend, aber dennoch fair; stets auf Zack, immer jeden Schüler im Blick behaltend – und gerade dadurch total motivierend.

«Den Schülertrotz zermalmend»? «Sein persönliches Waterloo erleben lassen?» Hallo? Really? Das muss doch nun wirklich nicht sein. Nichts gegen Strenge. Nichts gegen Disziplin. Nichts gegen Fordern. Nichts gegen «jeden Schüler im Blick halten». Bloss darf doch dabei der Respekt, die Anerkennung, die Wertschätzung nie verloren gehen.

 

Ohne gute Autorität geht es nicht

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/bildung/Ohne-gute-Autoritaet-geht-es-nicht/story/11356419
Hatten Sie auch so einen Lehrer? Einen, der in seiner allerersten Stunde stramm ins Klassenzimmer marschierte, seine Bücher aufs Lehrerpult knallte wie einen Tusch und dann, so zur Eingewöhnung, mal eben jeden Einzelnen vor der ganzen Klasse eine Aufgabe lösen und sein persönliches Waterloo erleben liess? Via tagesanzeiger.ch

Image from www.tagesanzeiger.ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.