Wenn man in Powerpoint eine Präsentation startet, schaltet die Ansicht standardmässig in den Vollbild-Modus. Am Beamer ist das gut, in Videocalls ist es suboptimal. Mit einem kleinen Trick kann man das Präsentationsfenster in Zoom, Whereby und Co. besser kontrollieren.

Der Kniff besteht darin, dass man die Präsentation in einem eigenen Fenster laufen lässt, das man dann in eine beliebige Grösse bringen kann. Die meisten Videocall-Apps erlauben es zudem, dass man ganz gezielt einzelne Fenster mit anderen teilt, ohne dass man grad den ganzen Desktop preisgibt.

Im Folgenden zeige ich dir, wie du die Fensterpräsentation in Powerpoint, Keynote und Google Slides einrichtest.

Fensterln in Powerpoint

Gehe ins Menü «Bildschirmpräsentation» -> «Bildschirmpräsentation einrichten». Dort findest du die Option, eine Präsentation im Fenster auszuführen.

Eine Powerpoint-Präsi kann im Vollbild, in einem Fenster oder in einem Kiosk laufen.

In Zoom oder einer anderen Videocall-App kannst du dann ausschliesslich dieses Fenster teilen und hast den ganzen Desktop für sonstige Apps zur Verfügung.

In der Videocall-App kann man einzelne Fenster teilen – so auch die laufende Präsi.

Vielleicht noch wichtig: die Speakeransicht gibt es bei einer Fensterpräsentation nicht. Die macht braucht es auch gar nicht, denn man hat ja vollen Zugriff auf den Desktop und sieht, was rund um die Präsentation herum geschieht.

Fensterln in Keynote

Derselbe Trick funktioniert in Keynote. Hier kann man über das Menü eine Präsentation im Vollbild oder direkt in einem Fenster starten.

Fensterln in Google Slides

In Google-Slides ist die Sache naturgemäss etwas einfacher, denn hier präsentiere ich ja aus einem Browserfenster. Tatsächlich schaltet aber auch Google Slides standardmässig in einen Vollbildmodus. Diesen kann ich über den entsprechenden Button auf der Navigationsleiste aber schnell beenden.

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