… kann man eigentlich schon lange. Die Textverarbeitung, die sich auf jedem Apple-Compi, iPad oder iPhone findet, kann schon seit langem ePub exportieren und war damit eigentlich schon gestern ein toller E-Pub-Editor. Denn in Pages ist eigentlich gleich Word, einfach ohne den ganzen Ballast, den man in Word eh nur alle Schaltjahre mal braucht. Pages ist in einer Disziplin sogar besser als Word: es beherrscht nämlich das Rahmenkonzept und ist damit eine einfache Design-Software.

Heute nun hat Pages ein Update bekommen. Bisher gab es von Apple den iBooks Author, ein separates Progi zur Erstellung von interaktiven E-Books. Die Funktionen des Authors wurden mit den neusten Updaten nun weitgehend in Pages integriert. Ich sage weitgehend, weil ich bei meinem ersten Check dann doch das eine oder andere nicht auf Anhieb gefunden habe … Apple, wo habt ihr die Widgets hingepackt?

Was ich bemerkenswert finde, ist die Tatsache, dass ePub im Jahr 2018 nicht mehr was «Spezielles» ist, sondern dass ePub zu dem wird, was es eigentlich schon immer war: strukturiertes HTML. Das lässt sich einerseits ohne Fisimatenten in einem Webbrowser anschauen (z.B. in Edge auf Windows) und es lässt sich problemlos erzeugen, z.B. eben aus Pages. Und da Pages Word-Dokumente in hoher Qualität konvertieren und öffnen kann, kann man nun also aus gut gelayouteten Word-Dateien über Pages gut gemachte ePubs konvertieren. Sweet.

Kleiner Hinweis am Rande für alle Lehrpersonen, Dozenten und StudentInnen unter euch: Apple baut wie auch Microsoft und Google seine Education-Ressourcen ständig aus. Mit Apples Soft- und Hardware kann man Lerninhalte erstellen, abspielne, organisieren, annotieren, teilen. Dazu hat man das ganze App-Universum zur Verfügung und bald gibt es auch ein Lehrplan- und ein in iCloud integriertes Klassentool.

Und falls ihr programmieren lernen wollt, dann schaut euch mal die Swift Playgrounds an – seit heute auch mit AR-Modulen!

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